21.11.2021 – Die Kostenschätzung ist da

Heute (jaja ganz richtig, am Sonntag) ist uns vom Bürgermeister per Mail die lange erwartete Kostenschätzung zugegangen.

Wir brauchen diese Kostenschätzung, um mit der Sammlung der Unterschriften für das Bürgerbegehren starten zu können. Wir müssen diese Kostenschätzung auf der Unterschriftenliste angeben, damit Sie sich vor der Unterschrift ein Bild davon machen können, welche Kosten der Stadt Bocholt entstehen können, wenn das Bürgerbegehren erfolgreich ist. In unserem Fall also: wie teuer wird es für die Stadt Bocholt, wenn der Radschnellweg nicht gebaut wird. Diese Kostenschätzung wurde von der Verwaltung der Stadt Bocholt erstellt; die Initiatoren des Bürgerbegehrens haben darauf keinen Einfluss und können auch die inhaltliche Richtigkeit nicht bewerten.

Die Verwaltung stellt zunächst fest, dass der Nichtbau des Radschnellweges auch keine direkte Kostenfolge auslöst. Allerdings schätzt die Verwaltung, dass für die Ertüchtigung alternativer Routen Kosten in Höhe von 4,3 Millionen Euro auf die Stadt Bocholt zukommen. Ob und wann diese alternativen Routen gebaut oder ertüchtigt werden, steht in der Kostenschätzung nicht. Auch ob es für den Bau oder die Ertüchtigung der alternativen Routen ggf. wieder Fördermittel geben wird, ist laut den Erläuterungen in der Kostenschätzung nicht bekannt.

Wir werden uns hier in den nächsten Tagen weiter mit der Kostenschätzung beschäftigen und unsere Einschätzung dazu hier wiedergeben. Jetzt geht es erst einmal los mit der Sammlung der Unterschriften.

Laden Sie hier die Unterschriftenliste herunter.

Kommentar (1)

  • Christof Giesers| 13. Dezember 2021

    Was hier durchaus erwähnenswert ist:
    Hier wird immer damit argumentiert, dass der RS2 die Stadt Bocholt nichts kosten würde weil er komplett gefördert wird – was natürlich Blödsinn ist: Auch andere Töpfe werden aus unseren Steuergeldern finanziert.
    Die 4,3 Mio € aus der Kostenschätzung hingegen dürfen, laut Stadt, nicht förderungsreduziert genannt werden!
    Abgesehen davon lässt sich daraus auch erahnen, wie das restliche Netz behandelt wird, sollte der RS2 so gebaut werden.
    Der Bürger wird hier sehr offensichtlich für dumm verkauft und soll in todschlagmanier davon abgehalten werden seine Stimme abzugeben.

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